Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-Hals-Chirurgie

Es wird das gesamte Spektrum der hno-ärztlichen Operationen und Kopf-Halsoperationen angeboten. Die Behandlungen können, je nach Art des Eingriffs und des Wunsches der Patienten, in örtlicher Betäubung, in Sedierung (Dämmerschlaf) oder in Vollnarkose erfolgen. Ambulante Operationen erfolgen in der Praxisklinik, während größere Operationen in den Kooperationskliniken (St. Franziskus, Clemens-Hospital und Evangelisches Krankenhaus) durchgeführt werden. Die enge Kooperation mit dem HNO-Zentrum Münsterland ermöglicht eine Gewährleistung weiter Funktionsdiagnostik.


Neue und schonende operative Verfahren erlauben uns eine weitgehend schmerzfreie Behandlung, die Ihnen die Angst nehmen wird. So können Sie sich leichter entspannen. Dies wirkt sich natürlich positiv auf Ihr Allgemeinbefinden und somit auf die Wundheilung aus.



Entzündliche Erkrankungen des oberen Aerodigestivtraktes


Durch den oberen Aerodigestivtrakt nehmen wir nicht nur lebensnotwenige Luft- und Speise inkl. Flüssigkeit auf. Auch Krankheitserreger gelangen hier direkt auf die körpereigene Haut und Schleimhaut und kann zu entzündlichen Erkrankungen führen. Auch aerogene Allergene (Pollen, Milben, Pilzesporen etc.) können bei einer entsprechenden Sensibilisierung zu gesundheitlichen Problemen führen. Neben wirksamen konservativen medikamentösen Therapieverfahren bieten wir bei Indikation auch die Operation (z.B. Nasennebenhöhlen-OP, Mandelentfernung als Therapieoption an.



Störungen der Mittelohrbelüftung mit Folgeerkrankungen

Um die Aufgabe der Schallverstärkung zu ermöglichen ist eine hinreichende Belüftung des Mittelohres notwendig. Das hierfür notwendige Ohrtrompete (Tuba EUSTACHII) ist einem Ventil vergleichbar, dass Mittelohr und Nasenrachen verbindet. Die meiste Zeit ist die Tube geschlossen. Ein Eindringen (Luftdruckschwankung beim Atmen, aufsteigende Infektionen, Schall) in das Mittelohr vom Rachen aus wird verhindert. Meist beim Schlucken öffnet sich die Ohrtrompete und stellt einen gleichen Luftdruck zwischen Gehörgang und Mittelohr her. Soweit möglich werden die Tubenbelüftungsstörungen ursächlich behandelt. Die Folgeerkrankungen der gestörte Mittelohrbelüftung können individuell behandelt werden. Hier reicht das operative Spektrum vom Schnitt in das Trommelfell (Paracentese) bis hin zur komplexen rekonstruktiven Tympanoplastik bzw. Cholesteatom-Operation.



Anlagebedingte bzw. nach Trauma entstandene Nasenatmungsbehinderung


Sei es die ausgeprägte, den Luftstrom behindernde Entwicklungsstörung der Nasenscheidewand oder der Nasenmuscheln oder auch nach einem Unfall entstandene Störung der Nasenatmung: hier können wir individuell Sie bezüglich des Nutzens einer Nasenoperation beraten. Auch eine äußere Formstörung der Nase kann hier operativ korrigiert werden. Bei der Septorhinoplastik ist durch die Vernetzung innerhalb des Craniofacialen Centrums eine kieferchirurgische Mitbeurteilung und –therapie, z.B. in Fällen von syndromalen Erkrankungen oder einfach eine Kombination mit einer Dysgnathie, eine unserer Stärken. Ziel ist stets das bestmögliche Optimum von Form und Funktion.



Tumorerkrankungen im HNO-Bereich

Neben der Diagnostik und Verlaufskontrolle von Tumoren im Kopf- und Halsbereich bieten wir bei Indikation auch Operative Leistungen an. Eine enge Vernetzung mit entsprechenden Kooperationspartnern weiterer Therapieoptionen bei bösartigen Tumoren durch gemeinsame Fallbesprechungen mit Kollegen der Strahlentherapie bzw. Onkologie (Chemotherapie) ist hierbei gegeben.